Kurz-Antwort: Ein Keramikgrill (Kamado) lohnt sich, wenn man viel Low and Slow grillt, Pizza backen will und Temperaturen über Stunden stabil halten möchte. Er hält mit wenig Kohle fast jede Temperatur von etwa 100 bis knapp 400 °C. Dafür ist er schwer (ein 46-cm-Modell wiegt mit Gestell 70–130 Kilo), teuer (Markengeräte ab etwa 1.000 Euro), und die Keramik kann bei falscher Behandlung reißen. Wer hauptsächlich Steaks und Würstel grillt, ist mit einem Kugelgrill günstiger dran.
Inhaltsverzeichnis
Über kaum einen Grill wird in Grillforen so viel gestritten wie über den Kamado. Die einen wollen nie wieder etwas anderes, die anderen sehen ein grünes Ei für 2.000 Euro und schütteln den Kopf. Beides hat seinen Grund. Hier steht, wie ein Keramikgrill funktioniert, was er besser kann als ein Kugelgrill, welche Größe man braucht, welche Marken es gibt und wo die Haken sind.
Gleich vorweg: Die Daten zu den Modellen unten stammen von den Herstellern und aus dem Handel, nicht aus eigenen Langzeittests. Einen aktuellen unabhängigen Kamado-Vergleichstest von Stiftung Warentest, ÖKO-TEST oder Konsument gibt es nicht. Der letzte auffindbare Magazintest ist von ETM aus dem Jahr 2019, mit Modellen, die es so großteils nicht mehr gibt.
Was ist ein Keramikgrill (Kamado)?
Ein Kamado ist ein eiförmiger Holzkohlegrill mit dicken Wänden aus Keramik. Die Form geht auf japanische Lehmöfen zurück („Kamado“ heißt auf Japanisch so viel wie Herd). Unten sitzt eine Feuerbox aus Keramik mit Kohlerost, darüber der Grillrost, oben ein schwerer Deckel mit Dichtung. Die Temperatur regelt man nur über zwei Lüftungen: unten kommt Luft rein, oben geht sie raus. Je weiter offen, desto heißer.
Die dicke Keramik speichert die Hitze und gibt sie gleichmäßig ab, ähnlich wie ein Pizzaofen. Weil der Deckel dicht schließt, verbrennt die Kohle sehr sparsam, und das Grillgut trocknet weniger aus. Mit einem Hitzeschild unter dem Rost (Deflektor) wird aus dem Grill ein Smoker oder Backofen.
Vorteile und Nachteile: Lohnt sich ein Kamado?
Was ein Keramikgrill gut kann
- Sehr stabile Temperatur. Einmal eingestellt, hält ein Kamado 110 °C für Pulled Pork oder 250 °C für Hendl über Stunden, fast ohne Nachregeln. Das ist der größte Unterschied zum dünnwandigen Kugelgrill.
- Großer Temperaturbereich. Kamado Joe gibt für Classic III und Big Joe III 107 bis 398 °C an. Damit geht Low and Slow genauso wie Pizza und scharf angegrillte Steaks.
- Sparsam mit Kohle. Weil kaum Luft durchzieht, reicht eine Füllung für eine lange Garzeit. Nach dem Grillen beide Lüftungen schließen, die Glut erstickt, und die Restkohle kommt beim nächsten Mal wieder rein.
- Saftiges Grillgut. Der dichte Deckel hält die Feuchtigkeit drin.
- Wetterfest. Die Keramik kann laut Big Green Egg ganzjährig draußen bleiben. Auch im Winter ist die Temperatur kaum vom Wetter abhängig.
Die ehrlichen Nachteile
- Gewicht. Ein Kamado Joe Classic III wiegt mit Wagen 127 Kilo, ein Big Joe III 184 Kilo. Allein bekommt man so ein Ding nicht vom Lieferwagen, und auf einem Balkon muss vorher die Traglast geklärt sein. Einmal aufgestellt, bleibt er meist, wo er ist.
- Preis. Markengeräte in der beliebten 46-cm-Größe kosten 1.000 bis 2.400 Euro, mit Zubehör wie Deflektor, Pizzastein und Abdeckung kommt schnell noch etwas dazu. Ein guter 57-cm-Kugelgrill ist für ein paar hundert Euro zu haben.
- Bruchrisiko. Keramik verzeiht keine groben Fehler. Fallen lassen, beim Transport anstoßen, zu schnell sehr heiß hochheizen oder einen kalten Gussrost in den heißen Grill legen, all das kann Risse verursachen. Big Green Egg warnt ausdrücklich, dass sehr schnelles Hochheizen den Feuerring reißen lassen kann. Die Garantie deckt nur Material- und Verarbeitungsfehler, keinen Fehlgebrauch.
- Träge. Ist er zu heiß, dauert es lange, bis die Temperatur wieder runtergeht. Darum heizt man einen Kamado langsam auf und nähert sich der Zieltemperatur von unten.
- Kleine Grillfläche. Ein Classic mit 46 cm Rost hat weniger Fläche als ein 57-cm-Kugelgrill. Für eine Gartenparty mit 20 Leuten wird es eng.
- Flashback. Reißt man bei heißem Grill den Deckel schnell auf, kann der plötzliche Sauerstoff eine Stichflamme auslösen. Dazu unten mehr.
Meiner Meinung nach heißt das: Wer gern Pulled Pork, Spareribs, Brisket, Brot und Pizza macht und das Geld hat, wird mit einem Kamado glücklich. Wer zweimal im Monat Würstel und Koteletts grillt, zahlt viel Geld für Fähigkeiten, die er nicht nutzt. Ob Holzkohle überhaupt das Richtige ist, steht unter Holzkohlegrill oder Gasgrill.
Keramikgrill oder Kugelgrill?
| Keramikgrill (Kamado) | Kugelgrill | |
|---|---|---|
| Temperatur halten | sehr stabil, stundenlang | schwankt stärker, Nachlegen nötig |
| Kohleverbrauch | gering, Restkohle wiederverwendbar | höher |
| Hochheizen | langsam, 15 bis 30 Minuten und mehr je nach Zieltemperatur | schnell |
| Gewicht | 35 bis 185 kg | meist 15 bis 30 kg |
| Preis (Markengerät) | ab etwa 370 Euro (Mini) bis 3.000 Euro | ab etwa 150 bis 600 Euro |
| Empfindlich | Keramik kann reißen | robust, Emaille kann abplatzen |
| Ideal für | Low and Slow, Pizza, Brot, lange Garzeiten | Allround, schnelle Runden, große Mengen |
Mehr zum Kugelgrill und warum er für die meisten der bessere erste Grill ist: Kugelgrill. Wer vor allem räuchern will, sollte sich auch klassische Smoker ansehen.
Welche Größe brauche ich?
Die Größe wird über den Rostdurchmesser angegeben, oft in Zoll. 18 Zoll sind rund 46 cm, das ist die meistverkaufte Größe. Die Personenzahl ist ein grober Richtwert für einen normalen Grillabend mit direktem Grillen (beim indirekten Grillen passt weniger drauf).
| Größe | Rostdurchmesser | Personen | Gewicht | Preisklasse (Stand November 2026) | Beispiele |
|---|---|---|---|---|---|
| Mini | 26–34 cm | 1–3 | ca. 23–46 kg | um 150 Euro (Discounter) bis 1.300 Euro | Joe Jr., Big Green Egg MiniMax, Monolith Junior, Kamado Bono Minimo, Lidl Grillmeister |
| Mittel | 40–46 cm | 4–8 | ca. 50–130 kg | um 700 bis 2.400 Euro | Kamado Joe Classic, Big Green Egg Medium und Large, Monolith Classic, Kamado Bono Media |
| Groß | 49–61 cm | 8–15 | ca. 100–185 kg | um 800 bis 3.000 Euro | Kamado Joe Big Joe, Big Green Egg XLarge, Monolith LeChef, Kamado Bono Grande und Limited |
Für die meisten Haushalte ist die mittlere Größe um 46 cm richtig. Mini-Kamados sind ein netter Zweitgrill oder etwas für Camping (wenn man das Gewicht tragen kann). Die großen Modelle lohnen sich, wenn man regelmäßig für viele Leute grillt oder ganze Briskets und mehrere Rippenstränge nebeneinander legen will.
Kamado-Marken im Überblick
Kamado Joe: Classic, Big Joe und Joe Jr.
Kamado Joe ist neben Big Green Egg die bekannteste Marke und bringt viel Ausstattung serienmäßig mit. Die aktuelle Topgeneration III hat das Divide-&-Conquer-System mit drei Ebenen (links direkt, rechts indirekt grillen), den SlōRoller-Einsatz zum Smoken, den oberen Lüfter Kontrol Tower, einen Edelstahl-Kohlekorb und das Air-Lift-Scharnier, das den schweren Deckel fast schwerelos macht. Laut Hersteller gibt es lebenslange Garantie auf die Keramik, solange der Erstkäufer den Grill besitzt, fünf Jahre auf Metallteile und zwei Jahre auf Dichtung und Thermometer (Garantiebedingungen).
| Modell | Rost | Gewicht | Preis im EU-Shop |
|---|---|---|---|
| Joe Jr. mit Gussgestell | 34 cm (13,5 Zoll) | gut 30 kg | 499 Euro |
| Classic Joe I | 46 cm (18 Zoll) | k. A. | 999 Euro |
| Classic Joe II mit Wagen | 46 cm | 103 kg | 1.599 Euro |
| Classic Joe III mit Wagen | 46 cm | 127 kg | 2.399 Euro |
| Konnected Joe (mit Lüfter und App) | 46 cm | 98 kg | 2.399 Euro |
| Big Joe III | 61 cm (24 Zoll) | 184 kg | 2.999 Euro |
Preise laut Kamado Joe EU-Shop, Stand November 2026, im Fachhandel oft darunter. Der Konnected Joe zündet die Kohle per Knopfdruck und regelt die Temperatur mit einem Lüfter über die App. Praktisch für Nachtsessions, aber eben auch Elektronik am Holzkohlegrill. Wer sparen will, schaut sich den Classic Joe I oder II an (gleiche Keramik ohne die neuesten Extras).
Big Green Egg
Das grüne Ei ist der Klassiker und hat die Kamados in Europa bekannt gemacht. Es gibt MiniMax (33 cm, 35 kg), Medium (40 cm, 51 kg), Large (46 cm, 73 kg), XLarge (61 cm, 99 kg) und 2XL (73 cm, 170 kg), Gewichte ohne Gestell (biggreenegg.eu). Anders als bei Kamado Joe ist der Grundgrill nackt: Gestell, Seitentische und der Deflektor (ConvEGGtor) kosten extra. Der Large liegt im Handel um 1.850–2.000 Euro. Die Keramik hat eine begrenzte lebenslange Garantie für den Erstkäufer, wenn beim autorisierten Händler gekauft und registriert wurde.
Kamado Bono
Eine Marke aus Litauen, deutlich günstiger als die beiden Großen. Minimo (34 cm), Media (44,5 cm), Grande (49 cm) und Limited (54,5 cm) kosten im Herstellershop in Litauen etwa 370–900 Euro. Im deutschsprachigen Raum gibt es sie über Online-Händler wie Galaxus oder Otto, oft etwas teurer. Unbegrenzte Garantie auf die Keramik für Privatkunden, zwei Jahre auf Metallteile. Wichtig: Laut Garantiebedingungen erlischt die Garantie bei Verwendung von Brennholz, Briketts oder brennbaren Flüssigkeiten. Feine Haarrisse in der Glasur gelten nicht als Mangel (kamadobono.lt).
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Monolith
Deutsche Marke, die ihre Modellreihe inzwischen ONE und TWO nennt. Der TWO.55 „Classic“ hat 44 cm Rost und wiegt 74 kg, der TWO.66 „LeCHEF“ 52 cm und 120 kg, der Junior 2.0 33 cm und 41 kg. Die regulären Preise liegen bei rund 1.000 Euro (Junior) bis 2.700 Euro (LeCHEF), im Herbst 2026 lief eine Rabattaktion (monolith-grill.de).
Keramikgrill bei Lidl, Metro und im Baumarkt
Lidl hat unter der Marke Grillmeister immer wieder Keramikgrills als Aktion im Prospekt: ein kleines Modell mit 26,5 cm Rost und rund 23 kg für knapp 150 Euro (2026 zuletzt im September) und ein großes mit 40 cm Edelstahlrost und rund 51 kg. Online war das kleine Modell im November 2026 ausverkauft (lidl.de). Für den Preis bekommt man einen funktionierenden Einstieg, aber keine lebenslange Keramikgarantie und meist dünnere Dichtungen und einfachere Lüftungen. Um auszuprobieren, ob einem das Kamado-Grillen liegt, ist das trotzdem keine schlechte Idee.
Bei Metro war im November 2026 kein eigener Keramikgrill zu finden (am besten in die aktuellen Prospekte schauen). Im Baumarkt, etwa bei Hornbach, stehen Marken wie Patton (Mini ab etwa 160 Euro, 34-cm-Modelle um 300–350 Euro) oder Tenneker. Bei billigen Modellen lohnt ein Blick auf Garantie, Ersatzteile (Dichtung, Feuerring) und ob die Spannbänder aus Edelstahl sind.
Noch eine Abgrenzung: Der Weber Summit Kamado heißt zwar so, ist aber aus doppelwandigem, emailliertem Stahl, nicht aus Keramik. Er wiegt deshalb nur rund 66 kg bei 61 cm Rost. Im deutschen Weber-Shop war er im November 2026 nur mit „Informiere mich“ gelistet.
Keramikgrill richtig benutzen
Welche Kohle?
Grobe, gute Holzkohle, keine Briketts. Big Green Egg rät von Briketts ab, weil sie viel Asche machen und sich schlecht regeln lassen, bei Kamado Bono kosten sie sogar die Garantie. Die Asche verstopft sonst die Luftlöcher im Kohlerost, und genau über die Luft regelt man ja die Temperatur. Große Stücke unten, kleinere oben. Welche Holzkohle sich eignet und worauf man bei Herkunft und Norm achten sollte, steht auf der Seite Grillkohle.
Anzünden und Temperatur einstellen
- Kohle in die Feuerbox, ein bis zwei feste Anzünder (Holzwolle mit Wachs) an zwei, drei Stellen hineinstecken und anzünden. Kein Spiritus, keine Brennpaste, kein flüssiger Grillanzünder: Die Keramik saugt das auf und gibt den Geschmack ans Essen ab, laut Herstellern kann das außerdem die Garantie kosten.
- Deckel zehn Minuten offen lassen, bis die Kohle an den Anzündstellen richtig glüht.
- Deckel zu, beide Lüftungen weit offen, kurz vor der Zieltemperatur schrittweise schließen. Lieber von unten an die Temperatur heranarbeiten, als zu heiß zu werden.
- Für Low and Slow (110–130 °C) nur wenig Kohle anzünden und die Lüftungen fast zu. Für Pizza (300 °C und mehr) alles weit offen, Pizzastein mit aufheizen lassen.
Einen Anzündkamin braucht man beim Kamado übrigens nicht unbedingt, er hilft aber, wenn es schnell auf hohe Temperaturen gehen soll. Mehr dazu unter Grill anzünden. Die Temperatur am Rost misst man am besten mit einem Funkthermometer (das Deckelthermometer zeigt nur die Luft oben in der Kuppel): Grillthermometer im Vergleich.
Flashback vermeiden: Deckel richtig öffnen
Läuft ein heißer Kamado mit fast geschlossenen Lüftungen, sammelt sich im Inneren heißes Gas mit wenig Sauerstoff. Reißt man den Deckel auf, schießt Luft hinein, und es kann eine Stichflamme geben. Big Green Egg empfiehlt deshalb, den Deckel erst ein paarmal etwa fünf Zentimeter anzuheben und dann ganz zu öffnen. Kamado Joe rät, vorher beide Lüftungen zu öffnen, ein paar Sekunden zu warten und den Deckel dann kurz einen Spalt anzuheben. Man nennt das „burpen“. Klingt übertrieben, schont aber Augenbrauen und Unterarme.
Pflege, Dichtung und Winter
- Ausmachen: beide Lüftungen schließen, nach etwa 20 Minuten ist die Glut erstickt. Nie mit Wasser löschen (die heiße Keramik kann reißen).
- Reinigen: Der Kamado reinigt sich selbst, wenn man ihn ab und zu 30 Minuten richtig heiß laufen lässt. Keine Reinigungsmittel in die Keramik. Keramikteile wie Deflektor oder Pizzastein nicht in Wasser einweichen, sie können sonst beim nächsten Einsatz springen.
- Dichtung: Die Filzdichtung verschleißt. Big Green Egg empfiehlt einen Tausch etwa alle zwei Jahre, Kamado Joe je nach Nutzung alle zwei bis drei Jahre.
- Spannbänder: Die Metallbänder, die den Deckel halten, ab und zu nachziehen.
- Winter: Abdeckhaube drauf, damit Metallteile nicht rosten und kein Wasser in der Kuppel steht. Nach längerer Pause kann sich innen Schimmel bilden, den brennt man einfach bei hoher Temperatur aus.
Keramikgrill Rezepte: Wofür eignet er sich besonders?
Seine Stärken spielt der Kamado überall dort aus, wo lange, gleichmäßige Hitze gefragt ist:
- Pulled Pork, Spareribs, Brisket: 110–130 °C mit Deflektor, viele Stunden ohne Nachlegen. Ein paar Holz-Chunks auf der Kohle bringen das Raucharoma.
- Pizza und Flammkuchen: Pizzastein über dem Deflektor, 300 °C und mehr.
- Brot: bei 200–230 °C indirekt, wie im Holzofen.
- Ganzes Hendl und Braten: indirekt bei 180–220 °C, bleibt sehr saftig. Wie indirektes Grillen funktioniert, steht unter Indirekt grillen.
- Steaks: scharf angrillen bei hoher Hitze oder rückwärts garen (erst bei niedriger Temperatur auf Kerntemperatur, dann kurz über die volle Glut). Die passenden Werte stehen in der Grilltemperatur-Tabelle.
Häufige Fragen
Welcher Keramikgrill ist Testsieger?
Einen aktuellen unabhängigen Test von Stiftung Warentest, ÖKO-TEST oder Konsument gibt es nicht. Der letzte Magazintest (ETM Testmagazin 2019) hatte keine der heute großen Marken im Feld. „Testsieger“ auf Händler- und Vergleichsseiten sind meist keine unabhängigen Tests.
Was kostet ein guter Kamado Grill?
In der beliebten Größe um 46 cm kosten Markengeräte etwa 1.000–2.400 Euro, Kamado Bono Media liegt um 700 Euro. Mini-Modelle von Marken gibt es ab etwa 370 Euro, beim Discounter ab etwa 150 Euro als Aktion (Stand November 2026).
Wie schwer ist ein Keramikgrill?
Mini-Modelle wiegen etwa 23–46 kg, die 46-cm-Klasse 70–130 kg mit Gestell, große Modelle 100–185 kg. Für Aufbau und Transport braucht man mindestens zwei Leute.
Kann ein Keramikgrill reißen?
Ja. Typische Ursachen sind Stöße beim Transport, zu schnelles Hochheizen, Löschen mit Wasser oder kalte Teile im heißen Grill. Feine Haarrisse in der Glasur sind meist harmlos. Die Garantie der großen Marken deckt Materialfehler an der Keramik oft lebenslang, aber keinen Fehlgebrauch.
Darf ich im Kamado Briketts verwenden?
Besser nicht. Briketts machen viel Asche, die die Luftzufuhr verstopft. Big Green Egg rät davon ab, bei Kamado Bono erlischt damit die Garantie. Also grobe Holzkohle nehmen.
Kamado Joe oder Big Green Egg?
Beide haben lebenslange Garantie auf die Keramik. Kamado Joe bringt Gestell, Seitentische, Deflektorsystem und Deckelhilfe serienmäßig mit, beim Big Green Egg kauft man das dazu. Das Ei hat dafür das größere Händlernetz und mehr Größen, vom MiniMax bis zum 2XL.