Die beste Grillkohle

Die beste Grillkohle

Foto von samchills. Gefunden auf Flickr.

Grillkohle – welche ist die Beste?

Holzkohle ist nicht gleich Holzkohle. Es gibt gute und schlechte Holzkohle, zum grillen.
Im normalen Einzelhandel findet man oft nur Grillkohle von minderer Qualität. Die Kohlestücke sind selten größer als ein Tischtennis-Ball, die Glühtemperatur ist mittelmäßig, die Glühdauer ist sehr kurz und zu dem ganzen Übel ist die Rauchentwicklung auch enorm.
Oft liegt das daran, dass die Billigkohle aus Abfallhölzern gemischt wird.

Hochwertige Grillkohle besteht jedoch meist aus einer, für den Grill geeigneten, Holzart.
Spitzenreiter sind hier wahrscheinlich Buche und Quebracho. Auch ein paar Mischungen aus Buche und Eiche sind oft von guter Qualität.

Die Buche ist eine sehr harte Holzart und somit sehr gut als Grillkohle geeignet, noch dazu ist es die häufigste Laubbaumart in den Wäldern Deutschlands. Aus diesem Grund ist Grillkohle aus Buche in Deutschland sehr beliebt und wird häufig genutzt.

Quebracho ist ein Baum, den man in Südamerikanischen Ländern wie Argentinien, Brasilien und Paraguay findet. Der Name bedeutet übersetzt so etwas wie „Der Axt-Brecher“ und sagt somit auch schon einiges über die härte dieses Holzes aus. Holzkohle aus Quebracho-Holz findet man eigentlich nur im Premium-Segment. Der Vorteil davon: Es brennt und brennt und brennt. Teilweise bis zu 6 Stunden und darüber hinaus.
So etwas erreicht man auch mit den besten Briketts nicht immer. Das ist natürlich ein erheblicher Vorteil der Premium Grillkohle gegenüber günstiger Holzkohle.

Preislich ist jedoch ein großer Unterschied zwischen den beiden. Während man normale Holzkohle für etwa 1€ pro Kilo bekommt, startet der Preis für die Premium Holzkohle bei etwa 2 bis 3€ pro Kilo.

Das Gute an der teueren Holzkohle ist, dass man meist sehr viel weniger davon verwenden kann als bei einer billigen Holzkohle. Dadurch hält ein 10kg Sack-Premium Holzkohle auf jeden Fall länger als die selbe Menge von der günstigen Holzkohle.